Historie

Die Geschichte von Arnsnesta
Wenn eine Siedlung wie Arnsnesta so dicht an einem Fluss liegt, wird sie in ihrer Erscheinungsform und Entwicklung vom Wasser beeinflusst. Der Name Elster soll von Alistra, das ist der nährende Fluss, herkommen. Gewiss hat einst die Schwarze Elster mit ihrem Reichtum an Fischen, Krebsen und Bibern den Anwohnern viel geholfen. In trockenen Zeiten gab sie den Feldern genügend Feuchtigkeit und in Kriegszeiten den Menschen Schutz. Doch viel größer war die Not durch auftretende Überschwemmungen. Die Ernten wurden oft durch Hochwasser vernichtet und dauernd hatten die Anwohner in der Elsterniederung das Sumpf -und Wechselfieber als bösen Gast. Das ist alles anders und besser geworden, seit in mühevoller Arbeit der Flusslauf reguliert wurde. Früher lag zwischen den Elsterarmen ein Burgwall, wie ein Nest inmitten des Sumpfes. Hohe Bäume säumten die Burg in denen Adler Horste hatten. Arnsnesta heißt ja nichts anderes als Adlernest. In Verbindung mit dem alten Dorf tritt eine Adelsfamilie mit gleichem Namen auf.
Es könnte sein, dass diese im deutschen Kriegsdienst stand und bei der Verdrängung der Slawen half. Als Belohnung erhielt sie die Siedlung an der Elster. Und vielleicht gaben sie Arnsnesta auch diesen Namen und verdrängten dadurch den slawischen.

    "Die Natur muß gefühlt werden!"
Alexander von Humboldt

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